Design Thinking Lab

Ein Blick in unser neues Design Thinking Lab an der Hochschule München

Ein neuer Raum für Kreativität
In unserem Studiengang haben wir ein Labor zum Design Thinking Lab umgebaut. Aus Sitzwürfeln, Stehhockern und Magnetstellwänden lassen sich in Sekundenschnelle neue Arbeitsinseln generieren.20 Kisten mit Prototyping-Materialien stehen bereit.
Vorstellung des Design Thinking Labs an der Hochschule München

So sieht der klassische Vorlesungsraum aus
Normalerweise sind die Vorlesungsräume eher technokratisch und praktisch eingerichtet. Tische aus Metall, die beim Verrücken das ganze Haus aufschrecken lassen. Stühle aus Plastik, die zwar enorm praktisch sind, aber den Charme einer Bahnhofshalle versprühen. Auch Metaplan- und Magnetstellwände gehören nicht zum Inventar eines klassischen Vorlesungsraums.

Aber für kreatives Arbeiten brauchen wir ein anderes Arbeitsumfeld
Gesagt, getan. Alle haben zusammengeholfen, um aus einem schmalen, unscheinbaren Labor innerhalb eines Semesters ein schmuckes Design Thinking Lab entstehen zu lassen.
Zuerst haben wir gemeinsam den Raum komplett entrümpelt. Erstaunlich wie groß ein Raum plötzlich wirken kann, wenn mal der ganze Ballast draußen ist. Der Raum wurde neu gestrichen. Hier haben wir großen Wert auf eine klare Farbgestaltung in weiß und rot gelegt. Rot soll die Kreativität anregen und unser Gehirn aktivieren. Schnell wurden flexible Stehtische angeschafft, die Platz für bis zu 8 Personen bieten. Stehhocker und Sitzwürfel bieten die Möglichkeit verschiedene Arbeits-situationen zu schaffen. Auch bei den Möbeln haben wir das Farbkonzept durchgezogen. – Weiße Tische und rote Stehhocker und Sitzwürfel. Dazu kommen 4 große Magnetstellwände.
Erst das Prototyping-Regal macht aus dem Lab ein Design Thinking Lab
Das hat uns am meisten Spaß gemacht! – Der Aufbau und das Befüllen des Regals mit Prototyping-Materialien. Gebraucht wird alles, was an anderer Stelle nicht mehr gebraucht wird. Wolle, Lego, Playmobil, die Vase von Tante Erna, Knete, Papier in Hülle und Fülle, Bastelmaterialien und und und. Spannend zu beobachten ist, daß gerade die Sachen, die man jetzt am liebsten in den Müll geworfen hätte, später die Lieblingsstücke für so manchen Prototypen werden.
Und was darf natürlich unter gar keinen Umständen im Lab fehlen?
Eine gemütliche, gut bestückte Kaffee-Ecke. Denn für kreatives Arbeiten braucht es eine Wohlfühlatmosphäre. Und die Liebe geht bekanntlich durch den Magen. Also Essen & Trinken im Design Thinking Lab ist explizit erlaubt

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